Ja, in Laufenburg gab es einmal ein Kapuzinerkloster. Das Kapuzinerkloster Laufenburg ist ein abgegangenes Kloster des Kapuzinerordens in der Stadt Laufenburg im Kanton Aargau in der Schweiz. Die Grundsteinlegung erfolgte 1654. Das Kloster wurde 1810 aufgehoben. Der mehrfach umgebaute und teilabgerissene Klosterkomplex wurde bis zum Neubau im Jahr 1982 als Bezirksspital genutzt. Auf dem ehemaligen Areal steht heute das Altenzentrum Klostermatte.

Das Regionalspital Laufenburg (GZF) und das Alterszentrum Klostermatte wurden auf dem Areal des ehemaligen Kaputinerklosters Laufenburg errichtet. Eine Grabinschrift und ein gusseisernes Kreuz an der Südmauer des Areals sind zusammen mit dem Kapuzinerbrunnen Zeugen des ehemiliges klosters. Der Brunnen ist ein Geschenk der Stadt Laufenburg aus dem Jahre 1655, das diesen dem drei Jahre zuvor gegründeten Kapuzinerkloster vermachte. 

Auf Initiative von Hans Burger, Präsident des Museumvereins, wurde der Brunnen vor der wegen der Bauarbeiten für das Alterszentrum drohenden Zerstörung bewahrt und von dem Bildhauer Daniel Waldner restauriert.

Der Brunnentrog ist aus Muschelkalk gerfertigt. Er wird mit Quellwasser von der Grottenhalde gespiesen. Hier besitzt das Spital Laufenburg das Quellrecht

Ansicht des Kapuzinerklosters in Laufenburg

 

 

Die Geschichte des Kapuzinerbrunnens (Von Hannes Buger)

 

 

Das Corpus Delikt das mir den vermeintlich wohlverdienten Schlaf raubt oder mehrmals raubte!

oder die Geschichte die niemals aufhört! 

oder die Kapuziner die nicht ruhen dürfen?

 

Als ich von den Umbauplänen des Alterszentrums „Klostermatte“ hörte raunten mir die Kapuziner, vielleicht die 33 letzten Gebeine die hinter dem Alterszentrum oder dem Gesundheitszentrum ihr letzte Ruhestätte fanden zu: Hannes Burger, Präsident des Museums, ehrmaliger Stadtrat, Hüter der Vergangenheit des Städtchens Laufenburg usw. – hilf uns, nun wollen sie auch noch den ehemaligen 300 vielleicht 400 Jahre alten Kapuzinerbrunnen entsorgen.

Ja was wollten sie, entsorgen einen Muschelkalkbrunnen. Ja das wollen sie, der Bauleiter hat gesagt für das Versetzen haben wir ebenfalls kein Geld, die Umgebung wird nach dem Umbau auch ohne den Brunnen schön.

Nun die Stimme der Kapuziner hat mir bis Heute keine Ruhe gelassen. – Was habe ich gemacht?

Punkt 1)
Dafür gesorgt, dass der Brunnen während der Bauzeit mit Hilfe des Erne Kranes an einen sichern Ort gestellt wurde.
Punkt 2)
Mit Daniel Waldner den Brunnen besichtigt und darauf dafür gesorgt, dass eine Offerte erstellt wurde um den Brunnen zu restaurieren.
Punkt 3)
Mit Erich Erne der Bauunternehmung abgesprochen, dass diese Firma den Hin- und Rück-Transport des Brunnens nach Kaisten übernimmt, damit der ehrwürdige Kapuzinerbrunnen ordentlich wieder hergestellt wird (zwischenzeitlich wurde).
Punkt 4)
Mit Herbert Weiss, Stadtammann gesprochen und mit ihm vereinbart, dass der Standort (Neu) vor dem Alterszentrum abgesprochen wurde.
Punkt 5)
Herbert Weiss half, dass die Renovationskosten Waldner übernommen wurden.
Punkt 6)
Hannes Burger hat beim Bauamt sondiert, wie der Brunnen mit Quellwasser günstig versorgt werden kann (das Areal des ehemaligen Klosters besitzt ein Quellrecht das zur Zeit nicht beansprucht wird, das Wasser versickert).
Punkt 7)
Erne AG hat am neuen Standort mitgeholfen für die Fundamente am neuen Standort, Plan und Ausführung (Leider wurde nie geregelt, ob diese Kosten CHF ca. 5‘500.00 auf Kosten der Gestaltung der neuen Umgebung oder  wem gehen? – Eine böse Zunge meinte, das soll doch der Burger zahlen, der wollte doch den Brunnen!
Punkt 8)
oder vielleicht das Ende der Geschichte die nie enden soll, Burger versucht über die Hauenstein Stiftung oder den Denkmalschutz oder doch über die Bauleitung (der oberste Chef oder Inhaber) oder nochmals über den höchsten des Alterszentrums eine Einigung / Gönner für die Restsumme zu finden.
Punkt 9)
Vielleicht gibt es ja noch mehr Punkte bevor ich meinen wohlverdienten jährlichen Pensionierten Studienaufenthalt (Ferien haben die pensionierten ja nicht mehr) antreten kann.
z.B. Punkt 10 Burger darf mit einer pensionierten Gruppe der Gemeinde die Umgebungsarbeiten ausführen und gestalten. Auch dies wie seine Arbeiten bei der Mithilfe beim Stellen des Brunnens am neuen Ort hat er selbstverständlich gratis für die Stadt, fürs Alterszentrum und fürs Gesundheitszentrum und die Bewohner der beiden Centren und die Gäste und Besucher gerne gemacht. 

Damit jedermann sieht, dass es einmal ein Kloster auf diesem Areal gab und dass das Areal ja eigentlich immer noch Klostermatte genannt wird hier noch etwas Fotomaterial.

 

C:\Users\HannesB\AppData\Local\Packages\Microsoft.Windows.Photos_8wekyb3d8bbwe\TempState\ShareCache\DSC_1957.JPG

Kapuziner Brunnen an seinem neuen Standort vor dem Eingang zum Alterszentrum Klostermatte, Die Umgebungsarbeiten fehlen noch, Dezember 2015,

C:\Users\HannesB\Pictures\Nikon Transfer 2 D 5300\056 Franz Egg,
 Kloster Laufenburg\DSC_1934 Kapuziner Kloster Laufenburg.JPG

Hier das Areal auf dem heute das GZF Gesundheitszentrum Fricktal, Spital Laufenburg und das Alterszentrum steht.

Wie geht es weiter ?

Darf ich nun in Ruhe weiter schlafen ?

Laufenburg, 20.02. 2016 um 03.32 h

Hannes Burger, Fischergasse 12, 5080 Laufenburg

Mail: burger(dot)hannes(at)outlook(dot)com 










 

Corona Zeiten – Finale Zeiten

Beim Brunnen sollte ein Schild angebracht werden. Daniel Waldner wäre dafür besorgt. Denke auch dies erfolgt durch Sponsoring, Kosten ca. CHF 200.00 bis 300.00.

Als Brunnen Gotten haben sich anerboten die Gattin des Stadtammann’s und Babette Boehrer (neu Stäuble).

Schild zum Kapuzinerbrunnen, etwas Angaben für Daniel Waldner, Kopie an Franz Koch der immer auch dafür eingestanden ist, dass der Brunnen nicht verschwand.

  1. Der Brunnen war 1655 ein Geschenk der Stadt Laufenburg an das 1652 gegründete Kloster auf der Klostermatte für den Kapuziner Orden.
  2. Beim Brunnentrog handelt es sich um einen Muschelkalk Trog alles aus einem Stück. Vermutlich Herkunft Mägenwil.
  3. Geschichte zum Brunnen vor und während der Bauzeit Umbau des Alterszentrum’s Klostermatte 2014 / 2015 siehe vorangegangene Seiten.
  4. Sanierung des Brunnens durch Bildhauer Daniel Waldner von Kaisten.
  5. Wasser kommt von der Wasenhalde / Quelle, Quellrecht Spital .
  6. Das Wasser fliesst ins Meteorwasser direkt in den Rhein.
  7. Sponsoring siehe vorhergehende Seiten.


 

Laufenburg, 05.06.2020 Hannes Burger